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Rechtliche Grundlagen
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Die Ordnung der BerufsbildungNormen und Regeln
Die wichtigste gesetzliche Grundlage für die Berufsbildung ist das
Berufsbildungsgesetz (BBiG). Es enthält Bestimmungen über die Berufsausbildungsvorbereitung sowie
über Begründung, Inhalt und Beendigung des Berufsausbildungsverhältnisses.
Das Berufsbildungsgesetz befasst sich mit der Ordnung der Berufsbildung und
regelt die berufliche Fortbildung, die berufliche Umschulung sowie die berufliche Bildung
behinderter Menschen.
1. Grundlage für eine geordnete und einheitliche Berufsausbildung
Insbesondere ermächtigt das Berufsbildungsgesetz das Bundesministerium für
Wirtschaft und Arbeit im Einvernehmen mit dem Bundesminsterium für Bildung und Forschung durch
Rechtsverordnung, die nicht der Zustimmung des Bundesrates bedarf,
Damit soll eine Grundlage für eine geordnete und einheitliche Berufsausbildung sowie zu ihrer Anpassung an die technischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Erfordernisse und deren Entwicklung gegeben werden. Die Ausbildungsordnungen regeln die betriebliche Seite der Berufsausbildung - und dieses bundeseinheitlich. Demgegenüber wird die Ausbildung in den Berufsschulen von den Ländern geregelt. Die Ausbildungsordnungen und ländereinheitlichen Rahmenlehrpläne für den Berufsschulunterricht werden inhaltlich und zeitlich abgestimmt. 2. Die Ausbildungsordnung Die Ausbildungsordnung hat mindestens festzulegen:
Das Ausbildungsberufsbild gibt die Mindestfertigkeiten und Mindestkenntnisse an,
die in der Berufsausbildung zu vermitteln sind. Zusätzliche Inhalte, z.B. Zusatzqualifikationen wie
"Technik" für kaufmännische oder "kaufmännisches Wissen" für industriell-technische Auszubildende
sowie Fremdsprachen, dürfen vermittelt werden. Es besteht auch die rechtliche Möglichkeit,
Zusatzqualifikationen als Bestandteil des Ausbildungsberufsbildes aufzunehmen.
Wie entsteht eine Ausbildungsordnung? Mehr dazu finden Sie hier. 3. Der Ausbildungsrahmenplan Der Ausbildungsrahmenplan ist eine Anleitung zur sachlichen und zeitlichen
Gliederung der Berufsbildung im Einzelfall, die Bestandteil der Vertragsniederschrift ist.
Die sachliche und zeitliche Gliederung des Ausbildungsrahmenplans ist nicht
unabänderlich, vielmehr kann von ihr im Einzelfall abgewichen werden. Diese Flexibilität bedeutet
jedoch nicht, dass Abstriche inhaltlicher und qualitativer Art vom Ausbildungsberufsbild möglich
sind.
Die Ausbildungsordnung legt für die anerkannten Ausbildungsberufe konkret fest, dass in der Berufsausbildung eine breit angelegte berufliche Grundbildung und die zur Ausübung einer qualifizierten beruflichen Tätigkeit notwendigen Fertigkeiten und Kenntnisse, die berufliche Fachbildung, vermittelt werden müssen. Damit werden auch die Inhalte für die Zwischen- und Abschlussprüfung definiert. 4. Der Rahmenlehrplan Der Rahmenlehrplan ist auf die jeweilige Ausbildungsordnung abgestimmt. Er baut grundsätzlich auf dem Hauptschulabschluss auf und beschreibt Mindestanforderungen. Bei zugeordneten Berufen ist der Rahmenlehrplan in eine berufsfeldbreite Grundbildung und eine darauf aufbauende Fachbildung gegliedert. Auf der Grundlage der Ausbildungsordnung und des Rahmenlehrplans werden die Abschlussqualifikation in einem anerkannten Ausbildungsberuf sowie -in Verbindung mit Unterricht in weiteren Fächern- der Abschluss der Berufsschule vermittelt. Der Rahmenlehrplan enthält keine methodischen Festlegungen für den Unterricht. Die Länder übernehmen den jeweiligen Rahmenlehrplan unmitteltbar oder setzen ihn in eigene Lehrpläne um. Im zweiten Fall müssen Sie darauf achten, dass das im Rahmenlehrplan berücksichtigte Ergebnis der fachlichen und zeitlichen Abstimmung mit der jeweiligen Ausbildungsordnung erhalten bleibt. |
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